Die Laurenziburg von Nieder-Olm
Peter Weisrock

Mit Recht weist bereits 1932 Wilhelm Hoffmann in seiner »Rheinhessischen Volkskunde« auf die mangelnde Einsicht der Rheinhessen hin, Altes zu bewahren und zu pflegen. Diese Feststellung ist durchaus auf Nieder-Olmer Entwicklungen bis in unsere Tage übertragbar, wie es am baulichen Schicksal der einst kurmainzischen Burganlage beispielhaft beobachtet werden kann. Um so mehr muß dankbar auf die Namensgebung des 1978 gegründeten Skatclubs hingewiesen werden, der somit einen Beitrag zur ständigen Erinnerung an die einstige Laurenziburg leistet.

In ihrer Ausgabe vom 4./5. August 1956 berichtete die Mainzer Allgemeine Zeitung über den Beschluß des Gemeinderates Nieder-Olm, der die endgültige Beseitigung der letzten Burgreste zum Inhalt hatte. Nach längeren Debatten über den Standort einer neuen Volksschule war die politische Mehrheit des Rates der Auffassung, »daß das zukünftige Schulgebäude nur auf dem von der Gemeinde bereits erworbenen zentralen Gelände errichtet werden könne«, heißt es in der Berichterstattung. Nur eine kleine politische Minderheit, sowie vorausschauende Idealisten traten für die Erhaltung »des kulturhistorischen, alten Laurenziburgplatzes in der Gemeinde ein«.

Sie schlugen einen Alternativstandort im Bereich des Engelborn vor, wo auch zwanzig Jahre später ein neues Schulzentrum zur Errichtung kam. Der Vorschlag wurde ignoriert und so ließ der damalige Zeitgeist ein Überleben dieses wohl einmaligen und unwiederbringlichen städtebaulichen Kernbereichs  im Ortsmittelpunkt nicht zu. Die Chance zur Bewahrung historischer Substanz wurde nicht wahrgenommen. Umfangreiche Teile der alten Burg, des Wallgrabens und ein sehr alter Baumbestand des Burggartens mußten einer neuen Schulanlage weichen, der man die Bezeichnung "Burgschule" gab.

So entfachte die einst wehrhafte Verteidigungsanlage etwa 856 Jahre nach ihrer Errichtung wahre Redeschlachten, die allerdings den Vorzug hatten unblutig geführt zu werden. Ganz im Gegensatz zu kriegerischen Ereignissen, denen die kurmainzische Burg am Selzknie ausgesetzt war.

Ihre bauliche Entwicklung umfaßt vermutlich drei Phasen, beeinflußt durch die jeweilige Territorialpolitik der Mainzer Kurfürsten und Erzbischöfe, in deren Besitz sie sich bis zum Ende des alten Reiches befand. Deshalb dürfte die Erbauung der wehrhaften Feste etwa zwischen 1200 und 1250 unter dem Aspekt politisch-strategischer Überlegungen zu sehen sein.

Auch spielte der Einfluß des beginnenden Kirchen- und Kulturkampfes gegenüber der unmittelbar benachbarten und sehr mächtigen Kurpfalz eine bedeutende Rolle. Das Nachlassen zentraler königlicher Staatsgewalt in jenen Zeiten führte zur Stärkung der deutschen Landesfürsten, die um den Erhalt sowie die Erweiterung ihrer Machtbereiche kämpften und sie mit Hilfe befestigter Plätze absicherten.

 Skizze der Laurenziburg

Die Laurenziburg Ende des 18. Jh.
Federzeichnung von Albert Theuerjahr nach  einem Aquarell von Nanette Beatz

Als so Ende des 12. Jahrhunderts in bedrohlicher Nähe des kurmainzischen Hoheitsgebietes die stark besetzte pfälzische Burg Stadeck entsteht, kommt es im Gegenzug zur Errichtung der Burg Olm. Ihre wesentliche Aufgabe war es, den mainzisch-pfälzischen Grenzübergang an der Selz militärisch zu kontrollieren und durch ihre bauliche Erhabenheit kurmainzische Macht weithin sichtbar zu demonstrieren.

Darüber hinaus kam ihr eine wichtige administrative Bedeutung zu. Zur Beherrschung der von ihnen abhängigen Landbevölkerung, setzten die Mainzer Bischöfe vornehmlich auf ihre Person verpflichtete Adlige als Ministeriaiien ein, die sie mit ihrer Burg belehnten. Von hier aus verwalteten Burggrafen und Amtmänner das südliche Mainzer Hinterland, später zusammengefaßt im »Amt Olm und Algesheim.«

In Vertretung ihres bischöflichen Lehensherrn nahmen sie auch richterliche und polizeiliche Aufgaben wahr. Zur Bewirtschaftung und Unterhaltung der Befestigungs- anlage und deren Besatzung standen die Einträge von etwa 158 Morgen Ackerland, 2 Morgen Weinberge und 10 Morgen Wiesen zur Verfügung.

In ihren frühen Anfängen beschränkte sich die Burg Olm auf eine mit Wall und Graben umgebene Einzelanlage, die auf einem kleinen Geländeplateau am Osthang des Selztales errichtet war. Ausma8e sowie Form der Grundfläche sind durch verschiedene frühere Bauaufnahmen bekannt und lassen so recht genaue Kenntnisse zur baulichen Ausdehnung der Burg zu.

Ihr Grundtyp entsprach einem Vierturmkastell, wie sie vor allem im Südwesten des Reiches gebaut wurden. Vier Ecktürme flankierten ein etwa 25 x 40 m groBes, unregelmäßiges Gebäuderechteck, das zur südlichen kurpfälzischen Seite hin keilförmig ausgebildet war.

Mit einer Raumtiefe von 12 m dürfte der nördliche Trakt ausschließlich zu Wohnzwecken gedient haben. Ost-, West- und Südseite bestanden aus 8 m starken und innen begehbaren Mauern, die gemeinsam mit dem Nordtrakt einen kleinen Burghof von etwa 12 x 25 m umschlossen. Dieser konnte über eine Zugbrücke durch das an der Nordseite liegende Tor erreicht werden. Insgesamt handelte es sich um eine recht überschaubare Anlage, die sich nur mit wenigen Männern besetzt ausgezeichnet verteidigen ließ.

Über die Burginsassen des 13. Jh. liegen bisher nur wenige Quellen vor. Erst im 14. Jh. treffen wir verdichtet auf urkundlich erwähnte Mitglieder der Burgbesatzung. Ihr gesellschaftliches Leben war sicherlich bescheiden, dürfte sich aber dennoch ihrem Stande gemäß in einem priveligierten Rahmen abgespielt haben. So finden wir 1248 Conrad von Olm, 1279 Graf Heinrich von Sponsheim, 1283 Ritter Herbord gen. Ring von Olm, 1290 die Ritter Otto und Hartung, 1293 Hermann von Saulheim mit seinen Söhnen Dietrich und Emmerich, 1295 den Knappen Urban und 1299 Walech von Olm.

Im Jahre 1301 kommt es zur ersten uns bekannten kriegerischen Bewährungsprobe. Als König Albrecht von Habsburg im Zuge seines Kampfes mit dem Mainzer Erzbischof Gerhard II. auf seinem Kriegszug von Heidelberg über Oppenheim nach Bingen zog, trifft er auf die Burg Olm. Diese war nur schwach besetzt, da ein Großteil der Besatzung zur Verteidigung der Burg Bingen befohlen war. In Anbetracht des gro8en königlichen Heeres zogen Burggraf und Mannschaft nach einigen Gefechten die Übergabe der Burg vor. In der Reimchronik Ottokars von Herneck, der sich im Gefolge König Albrechts befand, heißt es dazu:

»underwegen er do vant,        

ein burc ist Ulm genannt

und gehört den von Meinze an,

die selben veste er gewann«

In Erkenntnis seines zu kleinen und somit militärisch schwachen Stützpunktes an der pfälzischen Grenze, muß es in der ersten Hälfte des 14. Jh. zu einer Vergrößerung der Burg und gleichzeitigen Befestigung der gesamten Ortslage gekommen sein. Ein Hinweis darüber enthält eine Auszahlung der kurfürstlichen Landeskasse an Peter von Stein, die dieser für Arbeiten an der Burg in den Jahren 1312 und 1313 verwendete.

Baulich entstand nun ein rundes, geschlossenes Befestigungssystem. Ein Mauerring mit Wallgraben versehen umzog das Dorf. Verfügte über befestigte Toren mit Wachtürmen und umschloß im Süden den gesamten Burgbezirk. Die jetzt im Mauerring stehende Anlage wurde zur Dorfseite hin nochmals durch Wallgraben und Mauer abgetrennt. Somit ergab sich ein geräumiger rechteckiger Burghof, geeignet alle Einrichtungen zur Bewirtschaftung und Versorgung der nun verstärkten Burgbesatzung beherbergen zu können.

Neben einer aus karolingischem Adel hervorgegangenen Grundaristokratie - der Oberschicht - entstand im 11. Jh, die Klasse der Ritterschaft, zu dem auch der Landadel zählte. Nur zum kriegerischen Handwerk ausgebildet, bewaffnet mit Schwert und Lanze, geschützt durch Helm, Panzer, Schild und Kettenhemd, leisteten sie ihrem Lehensherrn Waffendienst. Diese Ausrüstung, einschließlich einem stattlichen Schlachtroß, war eine teuere Angelegenheit. Die Herrschaft eines Landadligen mußte mindestens 150 Hektar gro8 sein, um den ritterlichen Bedürfnissen zu genügen. Ein Burgmannenverzeichnis zu Olm »off dem Gauwe«, aus den Jahren 1404 und 1405, sowie eine Burgordnung vom Ende des 15. Jh., geben uns über das Leben innerhalb der Burgmauern nähere Auskunft. Die Anwesenheit von Hof- und Küchenmeister, sowie anderes mit verschiedenen Aufgaben betreutes Personal, lassen auf ein höfisches Leben schließen. Jedoch kam es in Nieder-Olm nie zur Etablierung einer ortsansässigen dynastischen Adelsfamilie. Die geographisch nahe mainzische Zentralverwaltung schloß so eine etwaige Verselbstständigung adliger Geschlechter aus und belehnte die Burg in kurzen Zeitintervallen ausschließlich an den von ihr abhängigen Landadel aus der Umgebung.

So treffen wir in diesen Zeiten 1313 auf Hermann von Hohenfels, 1330 Emmrich von Trechtingshausen, 1329 Otto von Weingarten, 1360 Hermann Hundt von Saulheim, 1368 Götz Bube von Bechtheim, 1368 Eberhard von Scharfenstein, 1392 Eberhard von Ippelborn, 1404/1405 Graf Friedrich von Leiningen, Heinrich Muder von Weingarten, Gerhard von Hildesheim, Philipp von Ülversheim, Rost von Alzey, Herbord von Odernheim und Junker Gütlein von Undenheim - um nur die Bekanntesten zu nennen. Weniger klangvoll war oft ihr Ruf, denn sie waren zeitweise als herschsüchtig und grausam bekannt. Einer von ihnen, Hermann von Olm (1323) ging sogar mit dem Beinamen »der Teufel« in die Geschichte ein.

Erzbischof Berthold von Henneberg mußte 1503 die hoffungslose Überalterung seiner Burg erkannt haben, denn die fortschreitende Entwicklung schwerer Belagerungsgeschütze ließ eine ständige Unterhaltung der Verteidigungsanlage allmählich bedeutungslos werden. Durch umfangreiche bauliche Veränderungen entstand eine kleine Adelsresidenz, wie sie uns erstmals durch den Geometer Maskopp 1575 zeichnerisch überliefert ist. An der Nordmauer wurde ein repräsentativer Wohntrakt mit schmückendem Erker geschaffen, in direkter Sichtverbindung mit der schräg gegenüberliegenden katholischen Pfarrkirche. Die nun erhöhten vier Ecktürme der Burg erhielten jeweils eine sogenannte welsche Haube. Wahrscheinlich wurde zu dieser Zeit auch ein Schloßgarten angelegt; die noch 1830 benutzte Bezeichnung »Saalgarten - seit undenklichen Zeiten zum Schloß gehörend« läßt diese Vermutung zu.   An der südlichen Mauer des Burghofes finden wir eine kleine Kapelle, die dem St. Laurenz geweiht war und der nun schloßartigen umgebauten Burg die Bezeichnung »Laurenziburg« gab.

Ihr residenzartiger Charakter ist durchaus als Aufwertung für die amtsführenden adligen Schloßbewohner zu bewerten. Diese waren nun längere Zeit im Amt, bewohnten das Anwesen mit ihren Familien und fanden ihre Ietzte Ruhestätte in der Schloßkapelle. In jener Zeit finden wir als Amtmänner 1512 Philipp von Schwalbach, 1551 Heinrich von Selbold und 1553 Johann von Stockheim, der gleichzeitig auch über einen beachtlichen Grundbesitz sowie den großen Stockenheimer Hof an der »Alten Landstraße« (etwa heutiges Gebiet des katholischen Pfarrhauses) verfügte.

Doch hatte die kurmainzische Verteidigungsanlage auch weiterhin kriegerischen Stürmen standzuhalten. Auswirkungen des Bauernkrieges (1524-1525) lassen sich nicht belegen, aber im Verlaufe des Dreißigjährigen Krieges mußte sich das befestigte Amtsstädtchen mehrmals in den Verteidigungszustand setzen. 1632 kam es zur Einnahme der Festung durch die Schweden, diente ihnen als vorgeschobener Stützpunkt im Mainzer Hinterland und wurde mit Erfolg gegen die Spanier verteidigt.

Vier Jahre nach Abschluß des Westfälischen Friedens kam es 1652 wiederum zu Kriegshandlungen, dieses Mal durch die Franzosen verursacht. Infolge der langen Kriegszeit mit ihren Hunger- und Pestjahren, wies die kurmainzische Landesregierung auf »Baufälligkeiten« der vernachläßigten Burg hin, die aber aufgrund mangelnder Finanzen nicht behoben werden konnten.

Im Zuge des pfälzischen Erbfolgekriegs besetzten französische Truppen Ludwigs XIV. die Nieder-Olmer Burg. Diese zogen erst nach zweijährigem Aufenthalt und anschließender Plünderung wieder ab. Im Gegensatz zum Schicksal pfälzischer und rheinländischer Burgen blieb die Laurenziburg allerdings unzerstört.

1698 diente der große Fuhrstall ausnahmsweise einem erfreulichen Ereignis: dort wurden drei Glocken für die Nieder-Olmer Kirche St. Georg gegossen.  In diesem von Kriegen heimgesuchten Jahrhundert residierten auf der Burg als Amtmänner: 1624 Johann von und zu Frankenstein, 1633 Johann Wolfgang von Löwenstein, 1642 Johann Philipp Knebel von Katzenellenbogen, 1670 Johann Freiherr von Dalberg.

Glockenguß in der Laurenziburg

Glockenguß im Fuhrstall der Laurenziburg 1698
Nachempfundene Federzeichnung von Albert Theuerjahr

Bis zu den französischen Revolutionskriegen 1792 erlebte die Laurenziburg nun recht friedliche Zeiten, und das Amtsstädtchen konnte in diesen kriegsfreien Jahren eine kleine Blütezeit verzeichnen. 1700 ist Anselm von Breidenbach Oberamtmann von Olm und Algesheim dem Franz Ferdinand und der letzte adlige kurmainzische Amtmann Friedrich Wilhelm von Breidbach- Bürresheim gen. von Ried folgten.

Letzterer muß auf das Äußere des Schloßes sehr bedacht gewesen sein, denn er wandte sich im Jahr 1776 an den Nieder-Olmer Schultheißen mit dem Vorschlag, den Schloßplatz zu begrünen, da dieser »ödte und unansehlich seye«. Er schlug vor »die deme Schloße gegenüberliegende Weed linker handt zu dem Schloßgraben zu versetzen, den bürgerlichen platz zu planieren und mit Lindenbäumen alleeweise zu besetzen«.

Die Verwirklichung dieses Vorschlags ist allerdings bisher unbekannt. 1782 kam Nieder-Olm an das Vicedomamt Mainz und wurde der Amtsvogtei Weisenau unterstellt. Damit verlor das Amtsstädtchen an Bedeutung und die Laurenziburg diente dem amtierenden Oberschulteißen nur noch zu dienstlichen Zwecken. Er selbst wohnte in Mainz. 1783 wurde das Schloßmobilar abtransportiert und 1790 kam es zur Versteigerung der Schloßkapellenstühle.

Nach der im Jahr 1797 erfolgten französischen Munizipalisierung der Gemeinde Nieder- Olm und der Verstaatlichung des Schloßgutes, diente die Burg lediglich nur noch zu profanen Lagerzwecken; sie wurde in der Regel als Heu- und Strohmagazin benutzt.

1806 kam es zum ersten umfangreichen baulichen Abbruch. Napoleons Straßenbauingenieuren erschienen die enge mittelalterliche Straßenführung der »Alten Landstraße« wohl völlig veraltert und als moderne Heeresstraße ungeeignet. Dies führte zu einer neuen Trassierung der alten Mainzer Straße, wobei der gesamte westliche Burgteil  zum Abbruch kam. Prof. Neeb, damaliger Bürgermeister in Nieder-Saulheim (1803-1842) berichtete 1811 dazu: "Es tut mir leid um die alte Burg, von der nur noch die Seitenteile zu sehen sind. Sie gab dem Orte ein pittoreskes Ansehen. Ihre Form war nicht gothischer Mißgestalt. Die Türme waren ein schlankes, üppig aufwachsendes Gewächs. Aber die Burg konnte nicht bleiben. Sie lag so recht mitten im Visier in der geraden Richtung von Mainz nach Paris...«

1828 konnte die Gemeinde das Anwesen für 4.020 Gulden ersteigern und nach entsprechendem Umbau als Schulgelände mit Lehrerwohnungen herrichten. Diesem Zweck diente der Bau bis zum Jahr 1891, dann bedingten steigende Einwohnerzahlen eine Vergrößerung des Schulgebäudes. Eine Aufstockung des alten Gebäudes wurde in Erwägung gezogen, jedoch wieder verworfen. Der Gemeinderat entschied sich schließlich zum gänzlichen Abbruch und weihte 1893 einen Neubau an gleicher Stelle ein. Dieser verursachte beim Aushub nicht unbedeutende Schwierigkeiten, da man auf zahlreiche »felsenfeste« Fundamente der Burg stieß, die nur durch Sprengungen zu lösen waren. Übrig blieben Teile der Burgmauer, Reste des Wallgrabens, einen Turmstumpf, der Schloßgarten sowie die Zehntscheune.

Aufnahme von Rudi Klos

Die immerhin noch umfangereichen Überreste mußten 1957 endgültig dem Neubau der Burgschule weichen. In der katholischen Kirchhofmauer eingelassene, aber bedauerlicherweise stark verwitterte Grabdenkmäler ehemaliger adliger Burgherrn, können lediglich noch als letzte Zeugen der Nieder-Olmer Burggeschichte vermerkt werden.


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16.03.02